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ResearchRabbit: Funktionen, Datenbasis und Grenzen

Literaturnetzwerk: Entdecken und Organisieren von Literatur

Funktionsweise

  • Iteratives Entdecken und Organisieren: Man startet mit einem oder mehreren Ausgangspapieren, lässt sich ähnliche, frühere und spätere Arbeiten zeigen und sammelt die Funde in Collections.
  • Suchlogik: ähnliche Arbeiten, Referenzen, zitierende Arbeiten und Autorennetzwerke.
  • Seit dem Update vom Oktober 2025: eine Suchleiste für Stichwort, Thema oder Paper, Suche ausgehend von beliebigen Artikelmengen unabhängig von Collections, wiederholte Suche mit den gefundenen Papers und eingebaute Notizen.
  • Datenbasis: über 310 Mio. Artikel aus Semantic Scholar, OpenAlex und Crossref. Aufgenommen werden Artikel mit offenen Metadaten, auch solche hinter Bezahlschranken.
  • ResearchRabbit gehört seit Mai 2025 zu Litmaps. Das Update vom Oktober 2025 erweiterte die Datenbank um Millionen Artikel.
  • Zugang: kostenlos nutzbar, dazu ein Premium-Tarif (RR+) mit erweiterter Suche und tieferen Verbindungen zwischen Papers.

Stärken

  • Gut für den schrittweisen Aufbau einer Literatursammlung: Collections, Notizen und die wiederholte Suche von beliebigen Papers aus.
  • Zeigt gezielt frühere Arbeiten (Grundlagen) und spätere Arbeiten (neuere Entwicklungen) sowie Netzwerke von Autoren.
  • Kostenlos nutzbar.

Grenzen

  • In der Datenbank sind nur Artikel mit offenen Metadaten enthalten. Fehlen diese, fehlen Artikel oder ihre Referenzen und Zitationen sind unvollständig. Die Zahlen können deshalb von Google Scholar abweichen.
  • Der Anbieter weist selbst darauf hin, dass zitationsbasierte Suchen durch Citation Hacking, Predatory Journals und unzuverlässige Forschung verzerrt sein können.
  • Reines Entdeckungswerkzeug: Lesen, Zusammenfassen und Bewerten der Paper bleibt Aufgabe der Nutzer. Bücher und deutschsprachige Literatur sind unterrepräsentiert (Kapitel 19).
  • „Similar“ priorisiert Vernetzung statt Aktualität: Neuere Arbeiten müssen nicht unter den Treffern erscheinen. Ein aktuelles Ausgangspaper oder (mit Abo) der Datumsfilter richtet die Suche auf neuere Literatur aus. „References“ führt nur zu älteren Arbeiten, „Citations“ findet nur Arbeiten, die das Ausgangspaper zitieren.

Dazu kommen die Grenzen, die für alle KI-Tools gelten.

Links

Beiträge im Blog zu ResearchRabbit

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