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Grundlagen: Recherche mit KI

Die Präsentation zum Nachschauen: 47 Folien in 8 Abschnitten. Blättern mit den Pfeiltasten oder den Knöpfen, alternativ alle Folien untereinander lesen.

Einstieg und Ziele

Vorbemerkungen

  • Die auf den folgenden Folien angegeben Links führen entweder zum jeweiligen KI-Tool oder zu Studien, die mir als Quelle meiner Ausführungen gedient haben oder weiterführende Informationen zu einem Thema oder einem spezifischen Punkt enthalten.
  • Das Thema KI und Recherche- und Informationskompetenz habe ich in einem Debattenbeitrag beschrieben, der im August 2026 beim „Hochschulforum Digitalisierung“ veröffentlicht wurde. Sie finden den Text hier (doi.org).
Einstieg und Ziele

Was sind die Ziele dieser Veranstaltung?

  • Verständnis der grundlegenden wissenschaftlichen Recherche-Infrastruktur wecken
  • Recherche als systematischen, methodisch reflektierten Prozess betreiben
  • wissen, wo innerhalb der Recherche-Infrastruktur KI integriert ist und wo nicht
  • generelles Verständnis von KI-Systemen: Funktionsweise, Chancen, Risiken
  • Kenntnis spezifischer wissenschaftlicher KI-Recherche-Tools und ihrer Funktionen
  • Verbindungen von KI-gestützten Möglichkeiten mit klassischen Suchtechniken zeigen
  • = Ausbildung bzw. Verbesserung der wiss. Informations- und Recherchekompetenz
Was KI an der Recherche verändert

Wie verändert KI die (wissenschaftliche) Recherche?

  • 60% - 70% der Google-Suchen = sog. zero-click searches (sparktoro.com)
  • bei ChatGPT werden Links und Quellen in Ergebnissen zu 98%-99% nicht angeklickt (searchenginejournal.com)
  • Prüfung und Auseinandersetzung mit den Quellen, Daten und Dokumenten nimmt ab (hochschulforumdigitalisierung.de)
  • Nutzer lesen zunehmend nur noch die von KI erzeugte Interpretationsschicht
  • 69% der Studierenden geben an, dass ihnen die Antworten von ChatGPT genügen (repositorium.hs-ruhrwest.de)
  • Grund: KI-Antworten vermitteln durch ihre kohärente Sprache und schlüssig wirkende Argumentation (sog. processing fluency) Gefühl von Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit
  • Vor KI: Hauptproblem = Informationen finden
  • Mit KI: Hauptproblem = KI-Bewertung, Bias-Erkennung, Datengrundlage, Modelllogik usw.
  • KI macht aus dem Suchproblem ein Bewertungsproblem
Was KI an der Recherche verändert

Wie groß ist das Problem der KI-Halluzinationen?

Abbildung zu: Wie groß ist das Problem der KI-Halluzinationen?
Abbildung zu: Wie groß ist das Problem der KI-Halluzinationen?
Abbildung zu: Wie groß ist das Problem der KI-Halluzinationen?
Weitere Linksarxiv.org
Was KI an der Recherche verändert

Warum entstehen KI-Halluzinationen? Und was lässt sich dagegen machen?

  • Technische Gründe
  • Sprachmodelle erzeugen wahrscheinliche, nicht zwingend wahre Antworten
  • Wissenslücken werden häufig plausibel ergänzt: in den Trainingsdaten folgen auf Fragen meist Antworten, bei der Feinabstimmung werden hilfreiche Antworten zusätzlich belohnt
  • KI-Systeme können auch „innerhalb“ von Quellen halluzinieren, indem sie Ergebnisse im Laufe eines (längeren) Chats verfälschen (arxiv.org) oder sie übermäßig verallgemeinern (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
  • Menschliche Gründe
  • Allzweck-KIs wie ChatGPT werden oft zur Recherche genutzt = Gefahr von Halluzinationen
  • fehlenden fachspezifische KI-Bildung
  • Lösungen
  • Quellen prüfen und RAG-Systeme bzw. guideline-gebundenes RAG verwenden
  • RAG reduziert den Anteil von Halluzinationen bzw. unsicherer Empfehlungen deutlich
Was KI an der Recherche verändert

Was kann man gegen KI-Halluzinationen machen?

  • Halluzinations-Erkennungs-Programme wie BibFox (bibfox.com) nutzen oder
  • KI-Systeme können auch „innerhalb“ von Quellen halluzinieren, indem sie Ergebnisse im Laufe eines (längeren) Chats verfälschen (github.com) oder sie übermäßig verallgemeinern (github.com)
  • Gefundene Quellen und Dokumente immer auf Echtheit prüfen und zudem sicherstellen, welche Inhalte nach mehreren Arbeitsschritten noch aus dem Originaltext stammen
Abbildung zu: Was kann man gegen KI-Halluzinationen machen?
Abbildung zu: Was kann man gegen KI-Halluzinationen machen?
Begriffe und Prompts

Warum sind und bleiben präzise Fachbegriffe auch bei KI-gestützten Recherchen wichtig?

  • Begriffe wirken wie Register an einer Orgel: Je nachdem, welches Register gezogen wird, verändert sich der Klang – bei KI verändert sich der semantische Suchraum.
  • KI verändert die Suchlogik, aber nicht die Notwendigkeit guter Begriffsarbeit.
  • Welche Treffer erscheinen, hängt zudem von Datenbasis, Indexierung, Suchlogik und Ranking des jeweiligen Systems ab.
  • Abbildung KI-generiert
Abbildung zu: Warum sind und bleiben präzise Fachbegriffe auch bei KI-gestützten Recherchen wichtig?
Begriffe und Prompts

Warum reicht ein allgemeiner (breiter) Prompt für eine gezielte Recherche nicht aus?

  • Beispielprompt: „Führt der Einsatz generativer KI bei Studierenden zu Deskilling?“
  • Offen bleibt:
  • Was genau bedeutet „Deskilling“? Verlust vorhandener Fähigkeiten, geringerer Kompetenzerwerb, weniger Übung oder stärkere Abhängigkeit von KI?
  • Welche Kompetenzen sind gemeint? Schreiben, wissenschaftliche Recherche, kritisches Denken, Problemlösen, Programmieren oder Fachwissen?
  • Welche Form der KI-Nutzung wird untersucht? Textgenerierung, Recherche, Zusammenfassung, Feedback, Übersetzung oder Problemlösung?
  • Welche Vergleichssituation interessiert? Nutzung mit vs. ohne KI, unterschiedliche Nutzungsintensität oder verschiedene Arten der KI-Unterstützung?
  • Welche Evidenz soll berücksichtigt werden? Experimente, Längsschnittstudien, Beobachtungsstudien, Befragungen, qualitative Studien oder Reviews?
  • Folge des breiten Prompts: Unterschiedliche Kompetenzbegriffe, Wirkmechanismen und Evidenztypen werden vermischt.
Begriffe und Prompts

Welche Funktionen erfüllt ein breit angelegter Prompt – und welche nicht?

  • Breit angelegter Prompt: „Führt der Einsatz generativer KI bei Studierenden zu Deskilling?“
  • Geeignet, um:
  • zentrale Problemfelder und Fragestellungen zu entdecken
  • einen ersten Überblick über das Forschungsfeld zu gewinnen.
  • Nicht geeignet, um
  • wissenschaftlicher Evidenz gezielt zu prüfen
  • ein Thema differenziert und umfassend zu erschließen
  • Breite Prompts kartieren das Forschungsfeld, präzise Prompts strukturieren die Evidenzsuche.
  • Für Recherche sind präzise, differenzierte Prompts nötig, ggf. Prompt-Generator nutzen (chatgpt.com)
Begriffe und Prompts

Was muss vor einer wissenschaftlichen Recherche mit (und ohne) KI geklärt werden?

Mögliche DimensionLeitfrageBeispiel
GegenstandWas genau wird untersucht?Nutzung generativer KI im Studium
ZielgruppeWer wird untersucht?Studierende
KompetenzbereichWelche Fähigkeiten interessieren?Schreiben, Problemlösen, Recherche …
Art der KI-NutzungWofür wird KI eingesetzt?Textproduktion, Datenanalyse, Visuals…
WirkmechanismusWie kann KI Kompetenz beeinflussen?Cognitive Offloading, Automatisierung etc.
ZielgrößeWas soll beobachtet werden?Prüfungsergebnisse, Lernerfolg usw.
EvidenztypWelche Belege zählen?Experimente, Längsschnittstudien etc.
GeltungsbereichUnter welchen Bedingungen gelten die Ergebnisse?Fach, Aufgabenart, Nutzungsintensität…
AlternativerklärungenWas muss zusätzlich geprüft werden?Skill Shifting, Kompetenzgewinn usw.
Begriffe und Prompts

Welche Funktionen erfüllt ein mehrdimensionaler und zugleich präziser Rechercheprompt?

  • Rechercheprompt:
  • Recherchiere empirische Literatur (2024 - 2026) zu Deskilling, Downskilling und Cognitive Offloading durch KI im Schul- und Hochschulbereich.
  • Prüfe in diesem Kontext auch Veränderungen von Schreib-, Recherche-, Problemlöse-, Metakognitions- und Critical-Thinking-Kompetenzen
  • Priorisiere europäische Studien, besonders aus dem DACH-Raum und ergänze sie um internationale Evidenz. Erfasse quantitative, qualitative und Mixed-Methods-Studien sowie relevante Reports, Metanalysen und systematische Literature Reviews.
  • Erstelle eine Evidenzmatrix mit Studiendesign, Stichprobe, Ergebnissen, Evidenzstärke und Limitationen. Trenne konsequent zwischen gemessenen Kompetenzveränderungen, wahrgenommenen Effekten und bloßen Einstellungen gegenüber KI.
  • Identifiziere Forschungslücken und leite Implikationen für Hochschulen ab.
Begriffe und Prompts

Welche Funktionen erfüllt ein mehrdimensionaler und zugleich präziser Rechercheprompt?

Bestandteil des PromptsWarum steht das darin?
„empirische Literatur“Verhindert, dass theoretische oder konzeptuelle Arbeiten dieselbe Bedeutung bekommen wie empirische Studien.
„2024 - 2026“Grenzt Forschungsfeld zeitlich ein.
„Deskilling, Downskilling und Cognitive Offloading“Verwandte Konstrukte öffnen verschiedene wissenschaftl. Diskurse. Würde nur „Deskilling“ gesucht, könnte relevante Literatur über Cognitive Offloading fehlen.
„Schul- und Hochschulbereich“Definiert den Anwendungskontext.
Begriffe und Prompts

Welche Funktionen erfüllt ein mehrdimensionaler und zugleich präziser Rechercheprompt?

Bestandteil des PromptsWarum steht das darin?
Schreiben, Recherche, Problemlösen, Metakognition, Critical ThinkingOperationalisiert These „KI macht uns weniger kompetent“ in messbare bzw. beobachtbare Kompetenzdimensionen.
Europa / DACH und internationale EvidenzVerbindet Kontextnähe mit größerer Evidenzbasis. Nur DACH wäre evtl. zu wenig, nur internationale Literatur evtl. schlecht auf deutsche Hochschulen übertragbar.
quantitativ, qualitativ, Mixed Methods, Reviews usw.Verhindert methodische Monokultur, erlaubt Triangulation.
EvidenzmatrixBringt KI-System weg von rein narrativer Zusammenfassung hin zu einem strukturierten Vergleich der Studien.
Begriffe und Prompts

Welche Funktionen erfüllt ein mehrdimensionaler und zugleich präziser Rechercheprompt?

  • ABER: Auch ein guter Rechercheprompt führt nur dann zu validen Ergebnissen, wenn dafür die jeweils geeigneten wissenschaftlichen Recherche-Plattformen genutzt werden. ⟶ ⟶ ⟶
Bestandteil des PromptsWarum steht das darin?
Studiendesign, Stichprobe, Evidenzstärke, LimitationenErgebnisse werden nicht nur gesammelt, sondern hinsichtlich ihrer Aussagekraft bewertet.
gemessene Veränderungen vs. wahrgenommene Effekte vs. EinstellungenBei KI basieren viele Daten auf Umfragen und Selbsteinschätzungen, aber wenig auf echten Kompetenz-Messungen – das verhindert, dass das vermischt wird
Forschungslücken und HochschulimplikationenFührt von „Was wissen wir?“ zu „Was wissen wir noch nicht?“ und leitet Konsequenzen für Hochschulen. Ab
Allzweck-KI als Recherche-Werkzeug

Wie sieht die wissenschaftliche Recherche-Infrastruktur (ungefähr) aus?

  • In der Abbildung gelb markiert sind KI-Integrationen in „klassische“ Plattformen bzw. genuine KI-Tools.
  • Die Abbildung wurde mit Mermaid.ai (mermaid.ai) auf Basis eigener Notizen und Daten erstellt.
Abbildung zu: Wie sieht die wissenschaftliche Recherche-Infrastruktur (ungefähr) aus?
Allzweck-KI als Recherche-Werkzeug

Warum fehlen ChatGPT, Gemini, Claude und Co in der Recherche-Übersicht?

  • ChatGPT, Claude, Gemini und Co. können wissenschaftliche Recherche unterstützen (z.B. durch Deep Research), sind aber keine genuin wissenschaftlichen Plattformen
  • Qualität ihrer Ergebnisse hängt von angebundenen Datenquellen, verfügbaren Funktionen und Zugriffsrechten ab
  • aber: Zugriff auf wissenschaftliche Datenbanken oft eingeschränkt bzw. setzt institutionellen Zugang und technische Integrationen voraus
  • ChatGPT, Claude usw. können durch Plugins und Konnektoren mit KI-Recherche-Tools verbunden und durch „Skills“ bzw. Arbeitsanweisungen zu komplexen Recherche-Pipelines erweitert werden
  • solche Workflows können – abhängig von Zugriff, Konfiguration, Datenbankanbindung und Nutzungslimit – mehrere Datenbanken durchsuchen, Treffer bewerten und Ergebnisse synthetisieren
Allzweck-KI als Recherche-Werkzeug

Wie kann ich eine „Allzweck-KI“ wie Claude für die wissenschaftliche Recherche nutzen?

  • Strukturierte Recherche-Pipeline aus:
  • Literatur Search Skill (z.B. hier) – ggf. auf Fach und relevante Datenbanken usw. anpassen
  • LLM (Claude)
  • Konnektoren, die sich zur (fach-)wissenschaftlichen Recherche eignen
Abbildung zu: Wie kann ich eine „Allzweck-KI“ wie Claude für die wissenschaftliche Recherche nutzen?
Allzweck-KI als Recherche-Werkzeug

Wie kann ich eine „Allzweck-KI“ wie Claude für die wissenschaftliche Recherche nutzen?

  • Skills können über „Fähigkeiten“ verwalten“ gesucht, hinzugefügt, selbst verfasst oder mit Hilfe von Claude erstellt werden
Abbildung zu: Wie kann ich eine „Allzweck-KI“ wie Claude für die wissenschaftliche Recherche nutzen?
Allzweck-KI als Recherche-Werkzeug

Wie kann ich „Allzweck-KI“-Systeme wie Claude oder ChatGPT für die wiss. Recherche nutzen?

  • Claude ist die ausführende KI: liest, vergleicht, extrahiert, synthetisiert
  • Skill ist die Methode: legt fest, wie recherchiert wird, z.B. Suchstrategie, Einschlusskriterien, Screening, Qualitätsbewertung usw.
  • Konnektor ist der Zugang zum Korpus: z.B. Consensus, scite.ai, alphaXiv usw.
  • Problem: volle Leistung nur mit Abos möglich, selbst Claude Pro reicht oft nicht aus
  • Zudem: Konnektoren finden nur, worauf sie Zugriff haben ⟶ fehlende Domains oder gesperrte Datenbanken erzeugen blinde Flecken
  • Skills müssen klar sein ⟶ unscharfe Arbeitsanweisungen führen zu zufälligem Screening
  • mehr Treffer bzw. Quellen bedeuten nicht automatisch bessere Ergebnisse → mehr Dubletten, irrelevante Treffer und höherer Screening-Aufwand
  • Menschliche Expertise bleibt entscheidend bei Recherche, Datenbankauswahl, Bewertung der Studienqualität, Interpretation der Evidenz, Prüfung der Quellen
Allzweck-KI als Recherche-Werkzeug

Worauf muss ich beim Einsatz von Konnektoren bei Claude achten?

  • Problem: Konnektoren werden bei Claude nicht automatisch bei jeder Suche einbezogen, auch wenn sie verbunden sind  Lösung: Konnektoren im Prompt erwähnen.
  • Beispiel: Recherchiere empirische Literatur (2024 - 2026) zu Deskilling, Downskilling und Cognitive Offloading durch KI im Schul- und Hochschulbereich. Prüfe in diesem Kontext auch Veränderungen von Schreib-, Recherche-, Problemlöse-, Metakognitions- und Critical-Thinking-Kompetenzen. Priorisiere europäische Studien, besonders aus dem DACH-Raum und ergänze sie um internationale Evidenz. Erfasse quantitative, qualitative und Mixed-Methods-Studien sowie relevante Reports, Metanalysen und systematische Literature Reviews. Erstelle eine Evidenzmatrix mit Studiendesign, Stichprobe, Ergebnissen, Evidenzstärke und Limitationen. Trenne konsequent zwischen gemessenen Kompetenzveränderungen, wahrgenommenen Effekten und bloßen Einstellungen gegenüber KI. Identifiziere Forschungslücken und leite Implikationen für Hochschulen ab. Nutze zusätzlich meine Konnektoren: Consensus, Elicit, alphaXiv, Scite.ai, Paperguide, Undermind und alle weiteren Recherche-Tools. Gib mir deren Treffer jeweils gesondert aus. (Ergebnis)
Allzweck-KI als Recherche-Werkzeug

Wie kann ich eine „Allzweck-KI“ wie ChatGPT für die wissenschaftliche Recherche nutzen?

  • Als Plugin können in ChatGPT können KI-Recherche-Tools wie Scite, Consensus, Elicit, SciSpace u.a. dazugeschaltet werden.
  • Es ist jeweils ein Account für diese Tools nötig. Ein Freemium-Account ist oft ausreichend.
  • Auch wenn dann nicht die vollen Suchumfänge bzw. Suchtiefen der Tools genutzt werden können, ist die Recherche-Leistung von ChatGPT besser als ohne Plugins.
Abbildung zu: Wie kann ich eine „Allzweck-KI“ wie ChatGPT für die wissenschaftliche Recherche nutzen?
Allzweck-KI als Recherche-Werkzeug

Wie kann ich eine „Allzweck-KI“ wie ChatGPT für die wissenschaftliche Recherche nutzen?

  • In ChatGPT können auch Skills definiert werden, z.B. ein Skill zur Literaturrecherche.
  • Am stärksten ist eine Recherche, die Plugins und einen (fachspezifischen) Literatur-Recherche-Skill verwendet.
Abbildung zu: Wie kann ich eine „Allzweck-KI“ wie ChatGPT für die wissenschaftliche Recherche nutzen?
Allzweck-KI als Recherche-Werkzeug

Worauf muss ich beim Einsatz von Pluginsund Skills bei ChatGPT achten?

  • Problem: Plugins und Skills werden bei ChatGPT nicht automatisch bei jeder Suche einbezogen, auch wenn sie verbunden sind
  • Lösung: Plugins und Skills im Prompt erwähnen oder mit @ bzw. + im Prompt einfügen
  • Ergebnis ohne Med.Skill / Ergebnis mit Med.Skill
  • c
KI in Fachdatenbanken: Scopus AI und WISO

Wie funktioniert ScopusAI (scopus.com)?

  • ScopusAI ist die KI-Suche der Scopus-Datenbank (mehr zu Scopus AI hier von mir)
  • Zugang zu Scopus aus Campusnetz lizenziert bzw. per VPN
  • Scopus enthält 100 Mio. Dokumente: Abstracts, Preprints, Artikel, Konferenzbeiträge etc.
  • ca. 2,5 Milliarden Zitationen aus ca. 28.000 Peer-Review-Journale
  • Suche kann in natürlicher Sprache und auch auf Deutsch erfolgen
  • Deep Research verwenden, um mehr Treffer zu bekommen
  • Suche mit „Cited by, Autorenprofilen und verschiedenen Scopus-Metriken erweitern bzw Suchergebnisse damit bewerten
  • Aber: selber Prompt am selben Computer = unterschiedliche Ergebnisse (ki-recherchen.de)
KI in Fachdatenbanken: Scopus AI und WISO

Warum ist eine einzelne KI-Recherche kein reproduzierbares Endergebnis?

  • KI-Recherchetools können bei ähnlichen oder sogar identischen Anfragen unterschiedliche Quellen auswählen, gewichten und zusammenfassen.
  • Systeme kombinieren semantische Ähnlichkeit, Keywords, Zitationsdaten, Filter und Ranking immer wieder unterschiedlich
  • Suchschritte, Auswahl-Entscheidungen und Synthesen können von Suchlauf zu Suchlauf variieren.
  • Konsequenz für die Praxis
  • Recherche mit demselben Prompt mehrfach durchführen
  • prüfen, ob zusätzliche Suchen noch relevante neue Literatur liefern
  • Formulierungen und Suchbegriffe variieren
  • neue und wiederkehrende Treffer (mit KI) vergleichen
  • Ergebnisse mit klassischen Suchwegen und Citation Tracking ergänzen
KI in Fachdatenbanken: Scopus AI und WISO

Wie funktioniert ScopusAI?

EbeneBeschreibung
Datenbank- und OrganisationslogikBibliografische Abstract- und Zitationsdatenbank mit 100 Mio. Dokumenten und 2,5 Milliarden Zitationen aus 28.000 Peer-Review-Journalen, jedes Dokument hat bis zu180 Datenpunkte
SuchlogikKlassisches Information-Retrieval über Schlagwörter, Boolesche Operatoren, Filter, Zitationssuche und kontrollierte Metadaten
ZitationslogikPublikationen werden über Zitationsnetzwerke verknüpft
NetzwerklogikAutoren, Institutionen, Journale und Themen werden verbunden
RankinglogikErgebnisse nach Relevanz, Zitierungen, Aktualität usw. gewichtet
KI in Fachdatenbanken: Scopus AI und WISO

Welche Grenzen und Einschränkungen hat ScopusAI?

GrenzeErklärung
Keine vollständige AbdeckungScopus ist nur eine Datenbank unter vielen, wenngleich eine große
Kaum Bücher und MonografienFokus liegt stark auf wissenschaftlichen Journalartikeln
Englischsprachige Forschung dominiertdeutschsprachige und regionale Literatur wenig vertreten
Graue Literatur kaum sichtbarz.B. Reports, Abschlussarbeiten oder viele Repositorien fehlen
Meist keine Volltexte bzw. „nur“ über externe Links zugänglichScopus enthält v.a. Metadaten, Abstracts usw.
Komplexe Suchlogikgute Ergebnisse erfordern auch bei KI präzise Suchbegriffe und Prompts
Gefahr enger Rechercheblasenstarke Orientierung an Schlagwörtern und Zitierungsnetzwerken
KI in Fachdatenbanken: Scopus AI und WISO

Wo können Verzerrungen (Biases) bei KI-gestützten Recherchen entstehen?

  • Datenbasis und Abdeckung: Englischsprachige Journals und gut indexierte Publikationen sind überrepräsentiert. Monografien, Normen und graue Literatur kommen seltener vor. Auch deutschsprachige Forschung und regional bezogene Arbeiten sind deutlich seltener.
  • Indexierung und Metadaten: Ein System findet nur, was in seinem Korpus vorhanden und gut erschlossen ist. Fehlerhafte oder fehlende Metadaten erzeugen blinde Flecken.
  • Retrieval und Ranking: Semantische Ähnlichkeit, Zitationszahlen und Popularitätssignale können bestimmte Themen, Positionen, Journals und Autoren bevorzugen.
KI in Fachdatenbanken: Scopus AI und WISO

Wo können Verzerrungen (Biases) bei KI-gestützten Recherchen entstehen?

  • Generative Synthese: KI-Zusammenfassungen können methodische Unterschiede, Limitationen und Gegenbefunde einebnen und Befunde zu sehr verallgemeinern
  • Transparenz und Reproduzierbarkeit: Korpus, Ranking, Modellversion und Auswahlentscheidungen der KI-Systeme sind oft nur begrenzt nachvollziehbar.
  • Konsequenzen:
  • Verschiedene Recherchesysteme kombinieren.
  • Klassische Systeme wie OPACs und Fachdatenbanken bleiben unverzichtbar, weil sie z.T. andere Bestände und Publikationstypen erschließen und ihre Suchlogik besser steuerbar ist.
KI in Fachdatenbanken: Scopus AI und WISO

Wie funktioniert der KI-Assistent in wiso-net.de (wiso-net.de)?

  • KI-gestützter Rechercheassistent innerhalb der WISO-Fachdatenbank
  • Erreichbar aus dem Campusnetz bzw. via VPN
  • Schwerpunkt: Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
  • natürliche Sprache statt klassischer Suchsyntax
  • analysiert und verdichtet Inhalte aus dem lizenzierten WISO-Datenraum
  • arbeitet primär mit kuratierten Quellen (eBooks, Fachzeitschriften, Presse, Studien usw.)
  • direkte Verlinkung zu Originaldokumenten
  • Basis: Retrieval Augmented Generation (RAG)-Architektur
  • KI-Schicht vermittelt zwischen Nutzer und Dokument
  • KI-Assistent senkt Einstiegshürden klassischer Datenbankrecherche
KI in Fachdatenbanken: Scopus AI und WISO

Welche Stärken hat der KI-Assistent in wiso-net?

  • Quellentransparenz: Jede Aussage ist mit Originaldokumenten verlinkt
  • dadurch keine Gefahr von erfundenen Quellen
  • Wissensraum aus Wissenschaft + Praxis + Medien
  • neben wissenschaftlichen Büchern und Studien sind auch (Fach-)Zeitungen mit abgedeckt - gut für aktuelle Infos, Praxisberichte usw.
  • primär deutschsprachig bzw. Quellen aus dem DACH-Raum
  • einfacher Einstieg ohne komplexe Suchsyntax
  • schnelle Orientierung in großen Dokumentmengen durch KI-Zusammenfassung
  • Kombination aus Datenbankqualität und KI-Komfort
KI in Fachdatenbanken: Scopus AI und WISO

Welche Schwächen hat der KI-Assistent in wiso-net?

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Quellen und Dokumente
  • unklare KI-Gewichtungs- und Auswahlprozesse
  • Zusammenfassungen reduzieren Komplexität und methodische Details
  • Keine follow-up-Fragen möglich (wiso-Rechercheassistent „PLUS“ mit Dialogfunktion seit April 2026 vorhanden, aber nicht an HTWK lizensiert)
  • Publicationbias und Verzerrung durch Zeitfilter: „KI-Antworten basieren aktuell auf Dokumenten aus den Medienarten Presse, Fachpresse und Publikumspresse ab 01.01.2023“ (gbi-genios.de)
  • Gefahren (wie bei jedem KI-System): oberflächliche Rezeption der Ergebnisse, Verlust aktiver Quellenarbeit, Antwortzufriedenheit
Wissenschaftliche Suchmaschinen und OpenAlex

Google Scholar Labs (scholar.google.com)

Abbildung zu: Google Scholar Labs (Link)
Wissenschaftliche Suchmaschinen und OpenAlex

Wie funktioniert Google Scholar Labs?

  • experimentelle KI-Erweiterung von Google Scholar
  • natürliche Sprache statt klassischer Schlagwortsuche
  • analysiert zentrale Themen, Aspekte, Beziehungen  sucht im Google-Scholar-Index
  • Ranking bewertet Papers nach Relevanz für die Forschungsfrage
  • Filter nur über Prompts möglich
  • Labs enthält die von Google Scholar bekannten Funktionen wie Forward Citation Tracking (siehe dazu die nächste Folie und meine Ausführungen hier, Link)
  • LLM erzeugt Kurzzusammenfassung (TL; DR)
  • längere Zusammenfassung von Volltexten durch „Quick Read“ (nur bei engl. Prompts)
  • Ergebnis Deutsch / Ergebnis Englisch
Wissenschaftliche Suchmaschinen und OpenAlex

Welche Stärken und Schwächen hat Google Scholar Labs?

  • Stärken
  • natürliche Sprache statt Suchsyntax
  • Suchen werden automatisch übersetzt
  • basiert auf dem sehr großen Google-Scholar-Datenraum
  • Follow-up-Fragen ermöglichen Vertiefungen und Filter
  • hilfreich, wenn Fachbegriffe unklar / unbekannt / variabel
  • Schwächen
  • Ranking- und Modelllogik weitgehend Black Box
  • unklar, wie Papers genau gewichtet werden
  • wichtige Studien können fehlen
  • Qualität der KI-Zusammenfassungen gering
Wissenschaftliche Suchmaschinen und OpenAlex

Welche wissenschaftlichen Suchmaschinen gibt es noch?

  • BASE (base-search.net)
  • OpenAIRE (explore.openaire.eu)
  • CORE (core.ac.uk)
  • Matilda (matilda.science)
  • Livivo (livivo.de)
  • OpenAlex (openalex.org)
  • Diese Suchmaschinen und Plattformen haben zwar – bis auf OpenAlex – (noch) kein KI integriert, sind aber für die Recherche zu empfehlen, da sie:
  • hunderte Millionen Dokumente indexiert und zum Großteil auch im Volltext haben
  • viel Literatur und Daten beinhalten, die sonst nur schwer oder gar nicht zu finden ist, z.B. Bachelor- und Masterarbeiten, Dissertationen, Forschungsberichte, Working-Papers usw.
Wissenschaftliche Suchmaschinen und OpenAlex

Wie unterscheiden sich die Boolesche und die semantische Suche in OpenAlex?

Abbildung zu: Wie unterscheiden sich die Boolesche und die semantische Suche in OpenAlex?
Abbildung zu: Wie unterscheiden sich die Boolesche und die semantische Suche in OpenAlex?
Boolesche SucheSemantische Suche
Liefert auf Grundlage festgelegter Suchbegriffe eine größere Ergebnismenge.Liefert die 50 Publikationen, die inhaltlich bzw. semantisch am ähnlichsten sind.
Unterstützt Filtern und Facettieren der Ergebnisse durch Jahr, Publikationstyp, Thema usw.Noch kein Filtern / Facettieren möglich.
Bietet mehr Kontrolle und Reproduzierbarkeit.Ermöglicht die Entdeckung relevanter Inhalte unabhängig von exakter Wortwahl.
Eignet sich für gezielte und strukturierte Suchanfragen.Eignet sich für die explorative Suche und das Auffinden relevanter Fachbegriffe.
Kann alternative Formulierungen u. Synonyme übersehen.Kann konzeptionell verwandte, aber weniger relevante Publikationen zurückgeben.
Wissenschaftliche Suchmaschinen und OpenAlex

Welche Schwierigkeiten gibt es beim Prompting inder OpenAlex Semantic Search (Beta)?

  • Problem:
  • Rechercheprompt („Recherchiere wissenschaftliche Literatur…“) überfordert die semantische Such-API von OpenAlex
  • Wenn man komplexen Prompt einfügt, „verwaschen“ die Befehle den thematischen Kern
  • Semantische OpenAlex-Suche versteht thematische Beschreibungen, aber keine komplexen Arbeitsanweisungen
  • Metaanweisungen, Ausschlüsse und formale Bedingungen in Filter / separate Suchschritte
  • Lösung:
  • rein thematische Beschreibung ohne Formatierungswünsche nutzen
  • „Deskilling, Kompetenzverlust und kognitive Auslagerung durch generative KI bei Schülerinnen, Schülern und Studierenden. Auswirkungen auf Schreiben, Recherche, Problemlösen, Metakognition und kritisches Denken.“ (openalex.org komplex / openalex.org reduziert)
  • OpenAlex findet viel graue Literatur, die z.T. nicht mal bei Google Scholar indiziert ist
Wissenschaftliche Suchmaschinen und OpenAlex

Wie unterscheiden sich die Boolesche und die semantische Suche in OpenAlex?

  • Citation Tracking (Forward / Backward) nutzen
  • Related Articles suchen - diese müssen den Artikel weder zitieren noch von ihm zitiert werden
  • Bedeutung einer Studie im wissenschaftl. Feld durch Field-Weighted Citation Impact (FWCI) erkennen, hier: 28 Mal so häufig wie erwartet
Abbildung zu: Wie unterscheiden sich die Boolesche und die semantische Suche in OpenAlex?
Abbildung zu: Wie unterscheiden sich die Boolesche und die semantische Suche in OpenAlex?
Preprints, alphaXiv und Citation Tracking

alphaXiv (alphaxiv.org)

Abbildung zu: alphaXiv (Link)
Preprints, alphaXiv und Citation Tracking

Wie funktioniert alphaXiv?

FunktionalitätErklärung
Overlay-LogikarXiv u.a. Datenlieferanten als Basis, alphaXiv legt KI darüber
RAG-Ansatz + agentische, mehrstufige Retrieval-ProzesseAgenten nutzen Keyword Suche, Vector Suche, Abstract- und Page-Reading-Tools, um mit arXiv-Korpus u.a. Datenquellen zu arbeiten und daraus über LLM die Antworten zu synthetisieren
KI-AssistenzNutzer können mit Papers interagieren
MetadatenTitel, Autoren, Datum, Kategorien
UploadEigene Dokumente können hochgeladen und mit Recherchen und KI-Analysen verbunden werden
Empfehlungslogikähnliche oder populäre Paper werden sichtbar gemacht
Preprints, alphaXiv und Citation Tracking

Welche Stärken hat alphaXiv?

StärkeRelevanz
sehr guter Zugriff auf arXiv-Paper u.a. Datenlieferantenstark im MINT-Bereich, andere Fächer uneinheitlich
niedrige EinstiegshürdePaper können erklärt, zusammengefasst, befragt und eigene Notizen hinzugefügt werden
arXiv Paper können in alphaXiv geöffnet und so alle KI-Funktionen genutzt werdenin URLs einfach „arxiv“ durch „alphaxiv“ ersetzen, z.B. https://arxiv.org/abs/2607.29610  https://alphaxiv.org/abs/2607.29610
Paper-Chat und ÜbersetzungenTextstellen, Methoden, Formeln und Abschnitte markieren und von KI erklären oder übersetzen lassen
Umwandlung von StudienPaper können in Blogbeiträge umgewandelt werden
Upload „externer“ PaperPaper können in Chat geladen und befragt werden
Preprints, alphaXiv und Citation Tracking

Welche Schwächen hat alphaXiv?

SchwächeErklärung
fachlicher Biasfachliche und thematische Abdeckung uneinheitlich
Preprint-“Problem“Paper sind (noch) nicht peer-reviewed, aber Preprints sind valider als ihre Reputation mitunter suggeriert (Link)
keine vollständige Forschungssuchebeschränkt auf arXiv bzw. angebundene Plattformen, nicht auf gesamte Wissenschaft (gilt für alle KI-Tools und Suchtplattformen)
Preprints, alphaXiv und Citation Tracking

Wie sahen die Wege zur wissenschaftlichen Literatur vor KI aus?

  • Keyword-Suche
  • Suche über Titel, Abstracts und Schlagwörter
  • Treffer hängen stark von den verwendeten Begriffen ab
  • Lineares Citation-Tracking
  • Ausgangspunkt ist ein relevantes Seed Paper
  • rückwärts: Welche Quellen zitiert das Paper?
  • vorwärts: Welche späteren Arbeiten zitieren das Paper?
Preprints, alphaXiv und Citation Tracking

Wie erweitert KI die Wege zur wissenschaftlichen Literatur?

  • Semantisch ähnliche Arbeiten
  • Systeme empfehlen inhaltlich ähnliche Paper auf Basis von Textmerkmalen
  • Netzwerkbasierte Verbindungen
  • Co-Citation = zwei Paper werden oft von denselben späteren Arbeiten gemeinsam zitiert
  • deutet darauf hin, dass sie thematisch zusammengehören, sodass sie von der KI auch ohne direkte Zitationsverbindung als ähnlich eingeordnet werden.
  • Inhaltliche Bewertung von Zitationen
  • KI kann den Kontext einer Zitation analysieren, z.B. zwischen unterstützenden, widersprechenden und lediglich erwähnenden Zitationsaussagen (siehe unten)
  • Paper können thematisch zusammengehören, auch ohne direkte Zitation: entweder weil sie häufig gemeinsam zitiert werden oder weil sie viele dieselben Quellen verwenden.
Auswahl der KI-Recherche-Tools

Auswahl wissenschaftsspezifischer KI-Toolsfür die Daten- und Literaturrecherche(Zugang durch Klick auf die jeweiligen Grafiken)

Auswahl der KI-Recherche-Tools

Was muss bei der wissenschaftlichen Recherche mit KI-Tools generell beachtet werden?

  • es gibt eine sehr große Auswahl an KI-Tools – am besten ausprobieren!
  • sie greifen teilweise auf unterschiedliche Datengrundlagen zurück, beispielsweise Semantic Scholar oder OpenAlex
  • testen Sie, welche Tools für Ihren eigenen Themen- und Fachbereich relevant sind.
  • für den Einstieg genügt ein kostenloser Account
  • ggf. als Konnektor (Claude) bzw. Plugin (ChatGPT) mit Allzweck-KI-Systemen verbinden
  • Bei Fragen können Sie sich gerne an mich wenden.